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Mit Sicherheit einen Schritt voraus.

Die innovativen Assistenz-Systeme in der neuen E-Klasse.

In Gefahrensituationen geht es oft um Millisekunden. Hier gelangen selbst geübte Fahrer schnell an Ihre Grenzen.
Die innovativen Assistenz-Systeme von Mercedes-Benz erweitern diese Grenzen, zum Beispiel durch Radar- und Kameratechnik.
Erfahren Sie, wie die neuen und weiterentwickelten Sicherheitstechnologien in der E-Klasse Sie dabei unterstützen, auf drohende Gefahren den enscheidenden Moment früher zu reagieren, z.B.:

  • ATTENTION ASSIST: Müdigkeits-Detektion serienmäßig
  • Adaptiver Fernlicht-Assistent: Optimales Licht in jeder Fahrsituation
  • Spur-Paket: Assistenten für spurtreues Fahren und sicheres Überholen
  • Geschwindigkeitslimit-Assistent: Gültige km/h-Begrenzung im Cockpit
  • DISTRONIC PLUS: Abstandsregelung und Bremsassistent mittels Radar
  • PRE-SAFE®-Bremse: Autonome Vollbremsung bei akuter Unfallgefahr

  • Weitere Informationen zur E-Klasse Sicherheit finden Sie hier »



    Gute Nacht, Sekundenschlaf!
    Die E-KLasse mit ATTENTION ASSIST

    ATTENTION ASSIST

    Eine Innovation von Mercedes-Benz: das System, das typische Anzeichen von Müdigkeit erkennen kann und dem Fahrer zu einer Pause rät. So kann der gefährliche Sekundenschlaf verhindert werden.

    Weitere Informationen »


    Auch für den Bremsweg gibt es eine Abkürzung.
    Der Bremsassistent BAS PLUS.

    Bremsassistent BAS PLUS

    Eine Innovation von Mercedes-Benz: das weltweit einzige System, das Gefahrensituationen über Radarsensoren erfassen und wenn nötig die Bremskraft der jeweiligen Situation anpassen kann. Der Bremsassistent BAS PLUS ist ein Bestandteil des integralen Sicherheitskonzeptes von Mercedes-Benz und jetzt für alle E-Klasse Modelle erhältlich.

    Weitere Informationen »


    Der ADAPTIVE Fernlicht-Assistent erfasst auch Wildschweine.
    Damit Sie es nicht tun.

    ADAPTIVER Fernlicht-Assistent

    Eine Innovation von Mercedes-Benz: das weltweit erste Leuchtsystem, das sich nahezu jeder Verkehrssituation anpassen kann. Es blendet bei Gegenverkehr und bei vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch ab und erhöht die Leuchtweite im Abblendlicht stufenlos auf bis zu 300 Meter. So können Sie Gefahren früher erkennen.

    Weitere Informationen »

    Licht-Paket: In jeder Fahrsituation die bestmögliche Lichtverteilung

    Nachtfahrten mit dem Auto werden künftig noch sicherer. Mercedes-Benz präsentiert ein neuartiges System, das die Reichweite der Scheinwerfer automatisch an die Entfernung entgegenkommender oder vorausfahrender, beleuchteter Fahrzeuge anpasst: den Adaptiven Fernlicht-Assistenten. Dadurch steht dem Autofahrer stets die optimale Leuchtweite zur Verfügung, sodass er den Straßenverlauf, Fußgänger oder Gefahrenstellen besser und früher erkennen kann.
    Die Neuentwicklung bietet Mercedes-Benz im Paket zusammen mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Intelligent Light System und LED-Tagfahrlicht als Option an. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die lediglich zwischen Abblend- und Fernlicht umschalten, regelt der Adaptive Fernlicht-Assistent die Lichtverteilung so wie es die Verkehrssituation erlaubt. Die Reichweite des Abblendlichts kann sich deshalb von rund 65 auf bis zu 300 Meter erhöhen – ohne andere Autofahrer zu blenden. Erkennt das System entgegenkommende oder vorausfahrende Autos, passt es die Leuchtweite kontinuierlich dem Abstand an, sodass der Scheinwerferkegel vor den Fahrzeugen endet. Zusätzlich berücksichtigt der Fernlicht-Assistent den Lenkwinkel, um die Scheinwerfer in engen Kurven abzublenden. Bei freier Strecke schaltet das System mit einem weichen Übergang auf Fernlicht um.
    Praxistests bestätigen, dass Autofahrer mit dem Adaptiven Fernlicht-Assistenten bei Dunkelheit sicherer unterwegs sind: Fußgängerpuppen, die am Straßenrand aufgestellt waren, wurden trotz Gegenverkehr schon aus einer Entfernung von rund 260 Metern erkannt – und damit rund 150 Meter früher als mit dem herkömmlichen Abblendlicht. Der neue Mercedes-Assistent bietet in der Nacht also ein mehr als doppeltes Sicherheitsplus. Außerdem trägt das System zur Entlastung des Autofahrers bei: Er muss den Hebel am Lenkrad nicht mehr betätigen und kann sich besser auf seine Fahraufgabe konzentrieren.
    Die innovative Mercedes-Technologie basiert auf einer Kamera an der Innenseite der Frontscheibe, die das Verkehrsgeschehen vor dem Auto beobachtet. Dank eines intelligenten Bildverarbeitungs-Algorithmus kann die Kamera andere Fahrzeuge erkennen und deren Entfernung berechnen. Daraufhin wird die Leuchtweite der variabel regelbaren Bi-Xenon-Scheinwerfer eingestellt und kontinuierlich je nach Abstand des vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeugs angepasst. Das System arbeitet blitzschnell; es sendet alle 40 Millisekunden neue Daten an die Scheinwerfer.
    Der Adaptive Fernlicht-Assistent ist ab 55 km/h einsatzbereit und arbeitet selbstständig, sobald der Autofahrer den Lichtdrehschalter in die Position „Auto“ bringt und den Multifunktionshebel am Lenkrad auf Fernlicht schaltet.
    Zum Licht-Paket der neuen E-Klasse gehört neben dem Adaptiven Fernlicht-Assistenten auch das Intelligent Light System, dessen Lichtfunktionen auf typische Fahr- oder Wetterbedingungen abgestimmt sind:

  • Landstraßenlicht
  • Autobahnlicht
  • Erweitertes Nebellicht
  • Aktives Kurvenlicht
  • Abbiegelicht

  • An die Stelle des Abblendlichts tritt das Landstraßenlicht, das den Straßenrand auf der Fahrerseite heller und weiträumiger ausleuchtet als bisher. Dadurch kann sich der Autolenker bei Dunkelheit noch besser orientieren und schneller reagieren, wenn andere Verkehrspartner die Fahrbahn kreuzen.
    Ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h schaltet sich automatisch das Autobahnlicht ein und vergrößert die Sichtweite des Autofahrers um bis zu 60 Prozent. Die Aktivierung dieser Lichtfunktion erfolgt in zwei Stufen: Zunächst steigert das Intelligent Light System die Leistung der Bi-Xenon-Lampen von 35 auf 38 Watt und erhöht dadurch die Intensität des Lichts, was sich vor allem durch eine bessere Ausleuchtung der Fahrbahn und ihrer Seitenränder bemerkbar macht. Ab 110 km/h steht die zweite Stufe zur Verfügung. Dann wird das Bi-Xenon-Modul auf der Fahrerseite leicht angehoben. Die Reichweite des Autobahnlichts beträgt rund 120 Meter; im Zentrum des Lichtkegels kann der Autofahrer rund 50 Meter weiter sehen als mit dem bisherigen Abblendlicht.
    Durch das erweiterte Nebellicht verbessert Mercedes-Benz die Orientierung des Autofahrers bei schlechter Sicht. Die neue Lichtfunktion ist unterhalb von 70 km/h aktiv, sobald die Nebelschlussleuchte eingeschaltet wird. Die variable Scheinwerfertechnik des Intelligent Light Systems ermöglicht es, den Bi-Xenon-Scheinwerfer an der Fahrerseite um acht Grad nach außen zu schwenken und den Lichtkegel gleichzeitig abzusenken. Dadurch wird die innere Fahrbahnhälfte heller ausgeleuchtet und die Eigenblendung des Fahrers durch das vom Nebel reflektierte Licht vermindert.
    Kurven- und Abbiegelicht sind weitere Funktionen des im Licht-Paket enthaltenen Intelligent Light Systems; sie schalten sich automatisch ein: Je nach Lenkwinkel, Gierrate und Fahrgeschwindigkeit schwenken die Scheinwerfer beim aktiven Kurvenlicht sekundenschnell um bis zu 15 Grad zur Seite und verbessern dadurch die Fahrbahnausleuchtung deutlich. In einer lang gezogenen Kurve mit 190 Metern Radius kann der Autofahrer dank aktivem Kurvenlicht 25 Meter weiter sehen als mit dem herkömmlichen Abblendlicht. Diese Lichtfunktion arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion.
    Das Abbiegelicht erhöht die Sicherheit an Kreuzungen und Einmündungen oder in engen Kurven. Es schaltet sich automatisch zu, wenn der Autofahrer unterhalb von 70 km/h das Lenkrad einschlägt. Die Scheinwerfer leuchten dann den Bereich seitlich vor dem Auto im Winkel von bis zu 65 Grad etwa 30 Meter weit aus.
    Serienmäßig ist das markante Vier-Augen-Gesicht der neuen E-Klasse mit Halogenscheinwerfern ausgestattet. Für das Abblendlicht haben die Mercedes-Ingenieure ein modernes Projektionssystem entwickelt, das in den beiden größeren „Augen“ Platz findet. Die inneren Scheinwerfer dienen als Fern- und Positionslicht; sie basieren auf der Reflexionstechnik. Der Fahrlicht-Assistent, der die Beleuchtungsanlage automatisch bei Regen, Dämmerung, Dunkelheit oder Einfahrt in einen Tunnel einschaltet, gehört ebenfalls zur Serienausstattung der neuen E-Klasse.

    Tagfahrlicht: Beim Modell AVANTGARDE serienmäßig mit Leuchtdioden

    Neben dem Sehen spielt für die Verkehrssicherheit auch das Gesehenwerden eine wichtige Rolle – nicht nur nachts. Deshalb wird die neue E-Klasse serienmäßig mit Tagfahrleuchten ausgestattet, die sich automatisch beim Anlassen des Motors einschalten. Aktiviert der Autofahrer das Abblendlicht, werden die Tagfahrleuchten ausgeschaltet. Beim Modell AVANTGARDE sowie bei Ausstattung der E-Klasse mit dem Licht-Paket oder Nachtsicht-Assistent PLUSbasiert das Tagfahrlicht auf insgesamt 14 formschön angeordneten Leuchtdioden (LED), die sich durch hohe Lichtausbeute bei sehr geringem Energieverbrauch von nur zehn Watt auszeichnen. Sie werden bei eingeschaltetem Abblendlicht gedimmt.
    LEDs setzt Mercedes-Benz serienmäßig auch für das Schluss-, Brems- und Nebelschlusslicht ein. Einer ihrer Vorteile ist das schnelle Ansprechverhalten, sodass nachfolgende Autofahrer durch das LED-Bremslicht bei Gefahr schneller gewarnt werden können. Wie viele moderne Mercedes-Personenwagen ist auch die neue E-Klasse mit dem adaptiven Bremslicht ausgestattet, das bei einer Notbremsung vier Mal so schnell blinkt wie der Warnblinker und nachfolgende Autofahrer damit besonders wirkungsvoll vor einem drohenden Auffahrunfall warnt.
    Beim Schlusslicht sorgt die Kombination von direkt und indirekt abstrahlenden Leuchtdioden dafür, dass die roten Bereiche der weit in die Seitenflanken ragenden Heckleuchten homogen ausgeleuchtet werden. Dabei dienen die indirekt strahlenden LED als Hintergrundbeleuchtung und prägen auf diese Weise ein typisches Licht-Design. Beim Modell AVANTGARDE oder bei Wahl des optionalen Licht-Pakets oder des Nachtsicht-Assistenten PLUS dienen Leuchtdioden auch als Blinker. Insgesamt leuchten an Bord der neuen E-Klasse je nach Ausstattung bis zu 354 Dioden.

    Nachtsicht-Assistent PLUS: Neue Fußgänger-Markierung im Display

    Den aus der S-Klasse bekannten Nachtsicht-Assistenten hat Mercedes-Benz weiterentwickelt und stattet ihn künftig mit einer speziellen Fußgänger-Detektion aus. Daher der neue Name Nachtsicht-Assistent PLUS. Sobald das System Fußgänger in einer Entfernung von bis zu 90 Metern vor der E-Klasse erkennt, werden sie in der Displayanzeige durch einen Rahmen mit gut sichtbaren Seitenecken markiert. Der Nachtsicht-Assistent PLUSnutzt Infrarottechnik, um die Sichtweite bei Dunkelheit und Gegenverkehr zu verbessern: Zwei separate Scheinwerfer beleuchten die Fahrbahn mit unsichtbarem und damit blendfreiem Infrarotlicht. Eine auf dieses Licht spezialisierte Kamera an der Frontscheibe nimmt das Geschehen vor dem Auto auf und überträgt das Bild auf das Display in der Instrumententafel. Hier erscheint eine angenehme, gestochen scharfe Graustufen-Darstellung der Szene, sodass der Autofahrer Fußgänger, Radfahrer oder Hindernisse auf der Fahrbahn frühzeitig erkennen kann.

    Spur-Paket: Lenkradvibrationen beim ungewollten Verlassen der Fahrspur

    Das für die neue E-Klasse entwickelte Spur-Paket (Wunschausstattung) beinhaltet Assistenzsysteme, die Autofahrer beim spurtreuen Fahren und beim sicheren Fahrspurwechsel unterstützen: Spurhalte- und Totwinkel-Assistent.
    Der neue Spurhalte-Assistent basiert auf einer Kamera an der Innenseite der Frontscheibe, die Fahrbahnmarkierungen erkennt, indem sie Kontrastunterschiede zwischen dem Straßenbelag und den Begrenzungslinien auswertet. Anhand dieser Informationen bestimmt ein elektronisches Steuergerät die Position der E-Klasse und erkennt, wenn die Limousine die Fahrspur nach links oder rechts verlässt.
    Anders als herkömmliche Systeme dieser Art wertet der Mercedes-Assistent auch die Aktivitäten des Autofahrers aus und kann auf diese Weise zuverlässig feststellen, ob das Auto absichtlich oder unabsichtlich die Fahrspur verlässt. Die Warnung erfolgt deshalb nicht, wenn der Fahrer zum Beispiel vor einem Überholvorgang oder beim Auffahren auf die Autobahn beschleunigt, wenn er stark bremst oder in eine Kurve lenkt.
    Bemerkt der Spurhalte-Assistent jedoch, dass die E-Klasse ungewollt ihre Fahrspur verlässt, steuert er einen Elektromotor im Lenkrad an, der für drei kurze Vibrationen sorgt – ein dezenter, aber durchaus wirkungsvoller Hinweis gegenzulenken. Der Zeitpunkt der Warnung erfolgt situationsabhängig je nach Fahrbahnbreite und Art der Fahrspurbegrenzung. Beim Überfahren einer durchgezogenen Linie warnt das System früher als bei einer unterbrochenen Fahrbahnmarkierung. Der Spurhalte-Assistent arbeitet zwischen 60 und 250 km/h, sobald das System eine Fahrbahnmarkierung erkannt hat.

    Warnsymbol im Außenspiegel bei gefährlichem Spurwechsel

    Das zweite Mercedes-System des Spur-Pakets kann Autofahrer beim sicheren Wechsel der Fahrspur unterstützen: Der Totwinkel-Assistent nutzt Nahbereichs-Radarsensoren, die auf beiden Seiten des hinteren Stoßfängers untergebracht sind und den Bereich unmittelbar neben und hinter dem Auto detektieren. Auf diese Weise erkennen sie, wenn auf der Parallelspur ein anderes Fahrzeug unterwegs ist, das sich im „toten Winkel“ des Außenspiegels befindet. In solchen Situationen informiert das System den Autofahrer ab 30 km/h durch ein rotes Warndreieck im Glas des Außenspiegels; übersieht der Fahrer diesen Hinweis und betätigt zum Spurwechsel den Blinker, beginnt das Warnsymbol zu blinken und zusätzlich ertönt ein akustisches Signal.

    Geschwindigkeitslimit-Assistent: Tempohinweis im Kombi-Instrument

    Durch den neu entwickelten Geschwindigkeitslimit-Assistenten (Wunschausstattung) werden Autofahrer durch eine Displayanzeige im Kombi-Instrument an das jeweils ausgeschilderte Tempolimit erinnert – ein weiterer Beitrag zur Unfallvermeidung.
    Aus dem Bild der Frontscheiben-Kamera, die permanent die Umgebung vor dem Auto beobachtet, sucht ein elektronisches Steuergerät nur runde Flächen aus und markiert sie. Im nächsten Schritt filtert der Algorithmus alle Gegenstände heraus, die zwar rund sind, aber keine Ähnlichkeit mit Verkehrsschildern haben. Der Vergleich mit gespeicherten Mustern führt schließlich dazu, dass nur jene Objekte übrig bleiben, auf die das System programmiert ist: kreisrunde Verkehrs-zeichen, die Tempolimits anzeigen. Ihr Symbol wird in das Cockpit-Display übertragen und bleibt dort so lange präsent, bis wieder freie Fahrt erlaubt ist oder ein anderes Tempolimit gilt. So hat der Autofahrer vor Augen, in welcher Tempozone er sich befindet und kann seine Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
    Den großen Fortschritten auf dem Gebiet der bildverarbeitenden Computertechnik ist es zu verdanken, dass der Geschwindigkeitslimit-Assistent in Echtzeit arbeitet, die Bildanalysen also binnen Sekundenbruchteilen vornimmt und dem Autofahrer sofort die notwendige Information anzeigen kann. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Tempolimitschild am Straßenrand steht oder in eine Schilderbrücke oberhalb der Fahrbahn integriert ist. Dadurch ist das System auch in der Lage, neben den Schilderbrücken mit variabler Geschwindigkeitsanzeige auch auf vorübergehend aufgestellte Temposchilder zu reagieren – zum Beispiel an Baustellen.
    Da in Europa auch rechteckige Verkehrszeichen Tempolimits anzeigen – zum Beispiel die Tafeln bei Ein- oder Ausfahrt in Ortschaften – greift der Assistent zusätzlich auf die Daten der digitalen Straßenkarte des Navigationssystems zurück und überprüft auf diese Weise die Plausibilität des Kamerabildes. So wird beispielsweise die zuletzt erkannte km/h-Begrenzung im Kombi-Instrument ausgeblendet, wenn das Auto bebautes Gebiet erreicht.

    Fahrassistenz-Paket: Radarsysteme zur Vermeidung von Auffahrunfällen

    Die auf der modernen Radartechnik basierenden Mercedes-Assistenzsysteme DISTRONIC PLUS und Bremsassistent PLUS(Wunschausstattung) leisten einen wirksamen Beitrag zur Unfallvermeidung. Das ergab eine Analyse von Mercedes-Benz auf Basis repräsentativer Daten aus der Unfallforschung. Allein in Deutschland können mithilfe dieser Technologie durchschnittlich ein Fünftel aller Auffahrkollisionen verhindert werden. Auf Autobahnen lässt sich die Unfallquote sogar um rund 36 Prozent verringern. Für die neue E-Klasse hat Mercedes-Benz die Radartechnik noch weiter verbessert. Die Systeme sind Bestandteil des auf Wunsch lieferbaren Fahrassistenz-Pakets, das außerdem das Spur-Paket beinhaltet.
    Der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUSarbeitet zwischen 0 und 200 km/h: er hält das Auto im gewählten Abstand zum Vordermann und bremst es je nach Verkehrssituation bis zum Stillstand ab. Verringert sich der Abstand zu schnell, warnt das System den Autofahrer akustisch und ermittelt bereits beim ersten Warnton automatisch den Bremsdruck, der in dieser Fahrsituation notwendig ist, um die Kollision zu verhindern. So unterstützt die Technologie den Autofahrer bei der Einschätzung der Gefahrensituation und stellt mithilfe des Bremsassistenten PLUS die berechnete Bremskraftunterstützung auch dann sofort zur Verfügung, wenn der Autofahrer nicht kräftig genug auf das Brems-pedal tritt. Je nach Tempo und Abstand ermöglicht der Bremsassistent PLUS eine geregelte Zielbremsung und erhöht – falls erforderlich – die Bremskraft bis zur Vollbremsung.

    Fernradarsensor mit größerer Reichweite und Mittelbereichserfassung

    Beim Erkennen einer unfallträchtigen Situation helfen zwei Nahbereichs-Radar-sensoren hinter dem Frontstoßfänger und ein Fernradar in der Kühlermaske. Die Leistungsfähigkeit dieser Sensoren hat Mercedes-Benz weiter verbessert: In der neuen E-Klasse arbeitet ein neuer Fernradarsensor, dessen Reichweite 200 statt bisher 150 Meter beträgt. Zudem ermöglicht der Sensor eine neue Mittelbereichs-erfassung, die bei 60 Grad Öffnungswinkel den Bereich bis rund 60 Meter vor dem Auto überwacht. Mit dieser neuen Technologie lässt sich das Verkehrsgeschehen noch präziser beobachten und dynamische Vorgänge, wie das plötzliche Ausscheren eines vorausfahrenden Autos, noch besser detektieren. Die beiden besonders weitwinkligen Nahbereichs-Radarsensoren (80 Grad Öffnungswinkel), die rund 30 Meter weit reichen, sind weiterhin im Einsatz.

    Automatische Vollbremsung als „elektronische Knautschzone“

    Die Unfallforschung zeigt, dass Autofahrer in kritischen Momenten nicht immer so schnell reagieren, wie es notwendig ist – zum Beispiel, weil sie abgelenkt sind und deshalb die unmittelbare Gefahr eines Auffahrunfalls nicht erkennen oder die Warnsignale eines Assistenzsystems nicht beachten. In solchen Situationen greift die im Rahmen des auf Wunsch lieferbaren Fahrassistenz-Pakets angebotene PRE-SAFE®-Bremse ein und bremst das Auto selbsttätig ab.
    Dies geschieht in zwei Stufen: Etwa 1,6 Sekunden vor dem berechneten Unfall – nach dreimaliger akustischer Warnung – nimmt das System eine autonome Teilbremsung vor, verzögert das Auto mit rund 40 Prozent (ca. vier m/s²) der maximalen Bremsleistung und aktiviert vorsorglich die reversiblen PRE-SAFE®-Insassenschutzsysteme.
    Durch die autonome Teilbremsung erhält der Fahrer neben dem optischen und akustischen Warnhinweis ein weiteres spürbares Signal zu handeln. Betätigt er dann sofort die Bremse, steht die maximale Bremskraft zur Verfügung oder weicht er aus, kann der Unfall je nach Fahrsituation im letzten Moment verhindert werden. Handelt der Fahrer jedoch auch nach der automatischen Teilbremsung nicht, aktiviert die PRE-SAFE®-Bremse rund 0,6 Sekunden vor dem nunmehr unvermeidbaren Aufprall die maximale Bremsleistung – und kann durch diese Vollbremsung die Aufprallschwere deutlich vermindern.
    Aufprallgeschwindigkeit vermindert sich um durchschnittlich 16 km/h
    Praxistests der Mercedes-Ingenieure ergaben, dass sich die Aufprallgeschwindigkeit dank der autonomen PRE-SAFE®-Bremsung im Durchschnitt um 16 km/h verringert. So wirkt das System wie eine „elektronische Knautschzone“, die den Auto-Insassen noch mehr Schutz bietet. Die PRE-SAFE®-Bremse ist im Geschwindigkeitsbereich von 30 bis 200 km/h aktiv, wenn vorausfahrende Autos erfasst werden. Das System reagiert auch bei Annäherung an eine stehende Fahrzeugkolonne, wenn das Auto nicht schneller als 70 km/h fährt.

    Einparkhilfe: Vermessung der Parklücken per Ultraschall

    Auf Basis der Ultraschalltechnik arbeitet ein neu entwickeltes System, das Autofahrer auf Wunsch beim sicheren Einparken unterstützt: Zur Seite gerichtete Sensoren am vorderen Stoßfänger erfassen beim Vorbeifahren (bis maximal 35 km/h) die Länge einer Parklücke und zeigen im Cockpit-Display an, ob der Platz zum Einparken ausreicht. Nachdem der Rückwärtsgang eingelegt ist, erscheinenauf dem Display im Kombi-Instrument Hinweise für das sichere Einparken.
    Das bewährte Mercedes-System PARKTRONIC (Wunschausstattung), das beim Einparken den Abstand zwischen der E-Klasse und einem Hindernis oder einem anderen Fahrzeug mittels Leuchtdioden sowie akustischer Signale anzeigt, ist bei dieser Parkführung ebenfalls in Aktion und unterstützt den Autofahrer. Als weitere Einpark- oder Rangierhilfe bietet Mercedes-Benz eine Rückfahrkamera an, die den Bereich hinter der Limousine erfasst und auf dem Display in der Instrumententafel anzeigt.

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